Archiv für Dezember 2010

Stand auf dem „Gelichter“

Vom 17. bis 19. 12 informierten wir mit einem Stand auf dem „Weihnachtsgelichter“ in der Scheune über vegane Ernährung und Tierrechte. Speziell zu Weihnachten wurden tierleidfreie Rezepte verteilt.

Lesenswert !

Seit kurzen sind zwei Artikel mit Bezug auf die Tierrechtsgruppe Dresden online zu lesen.

Postmoderne – Veganismus – Anarchismus
In dem Artikel Postmoderne – Veganismus – Anarchismus stellt der Autor Bernd-Udo Rinas die These auf, dass der Veganismus eng mit postmodernen Tendenzen verbunden ist. Die Entstehung und Entwicklung des Veganismus wurde durch die Postmoderne wesentlich begünstigt und kann damit den durch eben diese Postmoderne unbedeutender gewordenen Anarchismus mit neuen Impulsen versehen. Der Autor sollte ursprünglich auf den Libertären Tagen in Dresden zu dieser Thematik eine Vortrag halten, mußte jedoch leider kurzfristig absagen. Für ihn sprang die Journalistin Susann Witt-Stahl ein, die in ihrem (viel diskutierten) Vortrag Kapitalismuskritik übte und u.a. die neoliberale Einstellung sog. Antideutscher kritisierte.
Ein Artikel zum ursprünglich geplanten Vortrag von Bernd-Udo Rinas ist jetzt online nachzulesen. Unter dem Titel „Postmoderne – Veganismus – Anarchismus, Alter schützt vor Veränderung nicht – was Anarchisten noch lernen“ müssen! erschien in der Ausgabe 66 des Tierrechtsmagazins „TIERBEFREIUNG“. Der Text ist jetzt hier online nachzulesen: http://www.tierbefreier.de/tierbefreiung/66/veganismus_anarchismus.html

Die „Quoten-Dagegen-Frau“
Ebenfalls aus der „TIERBEFREIUNG“ ist ein Interview, welches zwei Menschen der Tierrechtsgruppe Dresden während des Klimafestivals vom 17. bis zum 21. Mai 2010 an der TU Dresden mit Hanna Poddig geführt haben. Hanna Poddig ist durch ihr im Rotbuch Verlag erschienenes Buch und dem darauf einsetzenden Medieninteresse in Rundfunk und Fernsehen als engagierte Vollzeitaktivistin bekannt geworden. Die Hauptschwerpunkte ihrer Arbeit als Aktivistin führten sie in die Bereiche des Antimilitarismus, des Einsatzes gegen Gentechnik, Atomenergie und Atomindustrie. Sie lebt autonom, unabhängig und selbstbestimmt und finanziert sich unter anderem durch Workshops und Vorträge, in denen sie ihre für ihr Alter sehr beeindruckenden Erfahrungen über Aktionsformen und –möglichkeiten sowie Wissen über Rechte von AktivistenInnen und Gesetzesfragen vermittelt. Das Interview ist hier zu lesen: http://www.tierbefreier.de/tierbefreiung/67/hanna_poddig_interview.html

Kundgebung gegen den Dresdner Weihnachtszirkus

Am Dienstag und Mittwoch, den 21. und 22.12.10 , ab 18.30 Uhr demonstrierten ca. 13 AktivistInnen gegen den jährlich stattfindenden Weihnachtszirkus am Ostragehege. Lautstark, mit Trommeln, Rasseln und Sprechchören wurde die Parole: „Tierquälerei muss doch nicht sein, deshalb fordern wir: Zirkus ohne Tier“ bis ins Zirkuszelt hineingetragen. An dieser Stelle gilt nochmal ein großes Dankeschön der Sambagruppe Planet S, die uns so kreativ unterstützen und die Aktion zum Erfolg machten. An die auffallend wenigen BesucherInnen wurden Flyer mit Information verteilt. Außer einiger verbaler Aussetzer („Ich lasse euch in die Elbe schmeißen“) blieb es von Seiten des Zirkus friedlich. Dies war wohl auch auf die anwesende Präsens der Polizei zurück zuführen.

Achtung Terminänderung!!!

Aus organisatorischen Gründen finden die Kundgebungen gegen den Dresdner Weihnachtszirkus am Dienstag, 21.12.10 und Mittwoch, 22.12.10 jeweils um 18.30 Uhr statt. Die Kundgebung am Montag, 20.12.10 fällt aus!!!

Kundgebung gegen Dresdner Weihnachtszirkus

Kundgebung gegen Weihnachtszirkus

Termine: Donnerstag, 16.12.10, 18.30 – 19.30 Uhr
Dienstag, 21.12.10, 18.30 – 19.30 Uhr
Mittwoch, 22.12.10, 18.30 – 19.30 Uhr

am Ostragehege, Volksfestplatz, Pieschner Allee

Zirkus – das ist Glitzer ,Musik und Nervenkitzel. Aber nur für Menschen. Für die Tiere bedeutet es ein Leben in Käfigen und Gefangenschaft, Transportern und Ketten. Gedemütigt, jeden Tag irgendwelche entwürdigende Kunststücke in der Manage vorführen zu müssen. Die Tiere werden zu einem artwidrigen Verhalten gezwungen und lassen dabei die Kassen der Tierqual-Unternehmen klingeln.Mit Dreizack, Peitsche, Elektroschock, Futterentzug, Elefantenhacken und anderen Folterinstrumenten und -methoden werden den Tieren von den DompteuerInenn die Tricks eingebleut. In der Manege merkt das Publikum von der Brutalität und der Erniedrigung meist nichts. Bei der Dressur spiel Angst eine wesentliche Rolle. Erst wenn die Tiere völlig erniedrigt sind und auf Komando die artwidrigen Vorführungen ableisten, sind ihre PeinigerInnen zufrieden.Auch dieses Jahr gastiert der Weihnachtszirkus Roland-Busch wieder in Dresden und wir wollen den BesucherInnen ein anderes Bild vom Zirkus vermitteln und ihnen ihre Illusionen nehmen.
Wir würden uns freuen, wenn ihr uns kreativ unterstützen wollt oder an unserer Aktion teilnehmt.

Kein Applaus für Tierquälerei – Für einen Zirkus ohne Tiere !