Archiv der Kategorie 'Aktionen'

Aktionstag gegen Tierausbeutung am 10. Mai 2014 in Berlin

Vor 2 Jahren hat sich die Berliner Tierbefreiungsaktion (BerTA) zu ihrem 15-jährigen Bestehen entschlossen, das Konzept “Leichen pflastern Deinen Weg” zu nutzen, um über die vielen verschiedenen Orte aufzuklären, die direkt oder indirekt an der Ausbeutung von nichtmenschlichen Tieren beteiligt sind und davon profitieren. Dieses Jahr wollen wir am 10. Mai 2014 wieder ab 12 Uhr vor verschiedenen Geschäften in der Wilmersdorfer Straße in Berlin demonstrieren, um über die Hintergründe von “Tierprodukten” wie Milch, Eier, Fleisch, Leder und Pelz aufzuklären und eine Gesellschaft ohne Ausbeutung zu fordern!
Es werden zeitgleich vor McDonalds, Burger King, Lidl, Netto, Apotheken, Schuhläden, Karstadt, Gourmétage und weiteren Geschäften Kundgebungen stattfinden, um auf die allgegenwärtige Gefangenhaltung, Ausbeutung, Vermarktung und Tötung von nichtmenschlichen Tieren für vielfältige menschliche Bedürfnisse aufmerksam zu machen.

Im Anschluss an die Einzelkundgebungen wird es noch einen großen Demozug mit Zwischenkundgebungen über den Kurfürstendamm bis zum Berliner Zoo geben.

Wilmersdorfer Straße, 12:00 Uhr – 14:30 Uhr:
Leichen pflastern Deinen Weg – Einzelkundgebungen

U-Bhf Wilmersdorfer Str., ca. 15:00 Uhr:
Demonstrationszug zum Zoologischen Garten

Einige Aktivist_innen der Tierrechtsgruppe Dresden werden den Aktionstag mit einer Kundgebung zum Thema Tierversuche vor einer Apotheke unterstützen.

Protestaktion gegen den Pelzverkauf in der Dresdner Innenstadt

Samstag, 8. Februar | 14 bis 18 Uhr | Treffpunkt: Altmarkt-Galerie

Am 7. Februar rufen die Offensive gegen die Pelzindustrie (OGPI) und die tierbefreier e.V. zum Aktionstag gegen den Pelzverkauf bei BOGNER auf. Da es in Dresden keine BOGNER-Filiale gibt, und wir trotzdem ein Zeichen gegen den Verkauf von Pelz setzen möchten, demonstrieren wir am 8. Februar von 14 bis 18 Uhr in der Dresdner Innenstadt und würden uns sehr über Unterstützung freuen.

Der Hintergrund:
Zum 18. Mal wurde der Winter- und Sportbekleidungshersteller BOGNER ausgewählt die deutschen Sportler_innen für die Winterolympiade auszustatten. Zum 18. Mal wird das Unternehmen dabei Pelz als harmloses und schickes Modeaccessoire in Form von Pelzbesätzen und ähnlichem präsentieren. Denn BOGNER gehört zu den letzten Unternehmen aus Deutschland, die noch immer am blutigen Handel mit Pelzen festhalten – und dies obwohl das Unternehmen von der OGPI bereits ausführlich über die grausamen Hintergründe des Pelzhandels aufgeklärt wurde und auch schon mehrmals Ziel von Anti-Pelz Protesten war.

Die Kundgebung beginnt 14 Uhr direkt vor dem Eingang der Altmarktgalerie am Herbert-Wehner-Platz und wird ab 16 Uhr in der Schloßstraße Ecke Wilsdruffer Straße vor Silbermann fortgeführt, einem Geschäft, das Pelz verkauft. Demonstriert wird mit Flyern, Transparent, Redebeitrag und einer kleinen Kunstblutaktion. Der Protest wurde bei der Versammlungsbehörde angezeigt.

Hier geht’s zur Facebook-Veranstaltung.

Proteste gegen den Dresdner Weihnachtszirkus

Mittwoch, 18. Dezember | 17 bis 18.30 Uhr
Donnerstag, 2. Januar | 18 bis 19.30 Uhr
Samstag, 4. Januar | 13.30 bis 15 Uhr und 18 bis 19.30 Uhr
Volksfestgelände Pieschener Allee

Auch die­ses Jahr gas­tiert der Weih­nachts­zir­kus Ro­land-Busch vom 18.12.13 bis 05.01.2014 in Dres­den. Über zwei Wo­chen sol­len Men­schen in die Vorstellungen ge­zo­gen wer­den, um sich unter an­de­rem von Tier­dres­su­ren un­ter­hal­ten zu las­sen, die alles an­de­re als Spaß oder Ver­gnü­gen für die Tiere sind.

Unser Protest richtet sich nicht nur gegen den Dresdner Weihnachtszirkus, sondern gegen alle Zirkusse, in denen Tiere degradiert und zur Schau gestellt werden.

Wir pro­tes­tie­ren gegen Zir­kusse mit Tieren, weil Dres­su­ren, „Kunst­stü­cke“ und Num­mern mit Tie­ren immer mit Tier­aus­beu­tung und -quä­le­rei ein­her­ge­hen und weil Be­su­che­r_in­nen und Zir­kus­mit­ar­bei­te­r_in­nen dar­auf auf­merk­sam ge­macht wer­den sol­len, dass diese Form von Un­ter­hal­tung und Ge­schäf­te­ma­che­rei nicht ak­zep­ta­bel ist. Außerdem gab es in den letzten Jahren immer wieder handgreifliche Über­grif­fe auf Tier­rechts­ak­ti­vis­t_in­nen seitens Zirkuschef Mario Mül­ler Mi­la­no wäh­rend friedlicher Pro­tes­te. Es liegen gegen ihn mehrere Strafanzeigen vor.

Wir kön­nen nicht ak­zep­tie­ren, dass Ver­ant­wort­li­che von Zir­kus­sen Tiere quä­len oder Men­schen an­grei­fen. Wir kri­ti­sie­ren nicht nur die schlech­ten Hal­tungs­be­din­gun­gen oder die recht­li­chen Ver­feh­lun­gen ein­zel­ner Zir­kus­se, son­dern die Qual, „Be­nut­zung“ und Aus­beu­tung, denen Tiere im Zir­kus­be­trieb stän­dig und sys­te­ma­tisch aus­ge­setzt wer­den: durch Ge­fan­gen­hal­tung, Zur­schau­stel­lung, stress­vol­len Trans­por­ten und der mas­si­ven Ein­schrän­kung ihrer Be­we­gungs­frei­heit.

Dass die Haltung von Tieren im Zirkus durch nichts zu rechtfertigen ist, wird von immer mehr Menschen erkannt. In vielen Ländern der Welt wurde die Haltung von Tieren in Zirkussen eingeschränkt, wie z.B. in Schweden, Singapur, Polen, Indien, Ungarn, der tschechischen Republik oder gar gänzlich verboten, wie in Bolivien, Griechenland Costa Rica, Israel und Österreich. Im November 2011 forderte der deutsche Bundesrat zum wiederholten Male das Verbot von Elefanten, Bären, Menschenaffen, Flusspferden, Nashörnern und Giraffen im Zirkus. Allerdings verhinderte die schwarz-gelbe Koalition im Bundestag dessen Verhängung. Daher haben auch vielen deutsche Kommunen sich entschieden, selbst einzugreifen. Städte wie Bremen, Bonn, Heidelberg, Köln, München, Schwerin, Stuttgart, Potsdam und Worms haben ein Mitführ- und Aufführverbot für bestimmte Tierarten erlassen. Dies ist zu begrüßen. Wir fordern die Stadt Dresden auf, sich diesen Städten anzuschließen und endlich aufzuhören, über die Quälerei hinwegzusehen und Zirkusse mit Tieren nicht mehr zu dulden und zu unterstützen!

Kund­ge­bun­gen gegen den Zir­kus sind an jedem Ver­an­stal­tungs­tag anderthalb Stunden vor Vorstellungsbeginn an­ge­mel­det, damit grund­sätz­lich vor jeder Vor­füh­rung gegen den Zir­kus legal pro­tes­tiert wer­den kann. Dazu können sich Menschen gern unter unten genannter E-Mail-Adresse melden.

Wir wür­den uns freu­en, wenn uns an­de­re Men­schen krea­tiv un­ter­stüt­zen wol­len oder an un­se­rer Ak­ti­on teil­neh­men. Ihr könnt auch je­der­zeit für Fra­gen oder Ab­spra­chen Kon­takt mit uns auf­neh­men: tier­rechts­grup­pe_dd(at)riseup.net.

Kein Ap­plaus für Tier­quä­le­rei – Für einen Zir­kus ohne Tiere!

Protest gegen das Moskauer Katzentheater

Mittwoch, 20. November 2013 | 14 bis 15 Uhr | Theater Wechselbad der Gefühle, Maternistr. 17

cattheater

Am 20. November wird es ab 15 Uhr eine Vorstellung des Moskauer Katzentheaters im Theater Wechselbad der Gefühle (Maternistraße 17, 01067 Dresden) geben.
Wir werden ab 14 Uhr mit Flyern, Schildern und einem Transparent vor Ort sein, um die Besucher_innen auf die grausamen Zustände, unter denen die Katzen leben müssen, dressiert und transportiert werden, aufmerksam zu machen.

Ein von uns entworfener deutsch-russischsprachiger Flyer kann hier heruntergeladen, ausgedruckt und mitgebracht werden.

Weitere Infomationen zum Katzentheater:
catcircuscruelty.wordpress.com
catcircuscruelty.blogspot.com

Wir würden uns freuen, wenn viele Menschen mit uns protestieren würden.

Die Demonstration wurde bei der Dresdner Versammlungsbehörde angemeldet.

Abgesagt! VeranstalterInnen geben nach und sagen die Elefantenparade vorm SemperOpernball ab

Die VeranstalterInnen des SemperOpernballs haben vermutlich wegen angekündigter Proteste von mehreren Seiten die Elefantenparade auf dem Neumarkt kurzfristig abgesagt.

Auch wir riefen zu Protesten auf, informierten die Medien und verfassten folgenden Aufruf:

Mittwoch, 30.01.13

Was haben Vorführungen von in Afrika gefangenen und nun unter grausamen artwidrigen Bedingungen „lebende“ Elefanten auf dem Dresdner Neumarkt verloren? Gar nichts!

Für die Eröffnung des SemperOpernballs am Freitag, den 1. Februar, sollen drei Elefanten eine Parade abhalten. Deshalb soll vor der Semperoper ab 16.15 Uhr gegen die Benutzung der Elefanten für die Belustigung von OpernballteilnehmerInnen, PolitikerInnen, Schaulustigen und Medien demonstiert werden.

Bei den Elefanten handelt es sich allesamt um Wildfänge, die von Sonni Frankello unter anderem bei Circus Krone mit Gewalt zu Zirkustricks und zu ähnlichen Paraden gezwungen werden. Timba, Mala und Kenia wurden ihrem natürlichen Lebensraum in der afrikanischen Savanne entrissen und mittels Drill, Gehorsamkeitsübungen und der Zufügung von Schmerzen zur Unterordnung unter den Menschen gezwungen. Seitdem dienen sie der Unterhaltung von Menschen in Städten und Manegen, begleitet durch permanente Unterdrückung ihrer Bedürfnisse und natürlichen Verhaltensweisen.
Für die Elefanten bedeutet die Gefangenschaft als Tier in der „Unterhaltungsindustrie“ ein Leben in Käfigen, Transportern und Ketten. Mit Dreizack, Peitsche, Elektroschock, Futterentzug, Elefantenhaken werden ihnen Kunststücke und Gehorsam „beigebracht“. Sichtbar wird die Gewalt durch die Elefantenhaken, die die unterdrückenden Menschen ständig bei sich tragen müssen. Der Einsatz des Hakens ist für die Elefanten sehr schmerzhaft und wird mit anderen brutalen Methoden, wie der viel zu frühen Trennung der Jungtiere von ihren Eltern, angewendet, um die Tiere dressieren zu können. Mit dem Haken traktieren Tierpfleger und „Dompteure“ ihre Opfer an empfindlichen Körperstellen (z.B. hinter dem Ohr, am Auge oder an den Geschlechtsteilen), um sie zu „unterwerfen“. Dressur und Vorführung von Elefanten ist ohne systematische Misshandlung der Tiere unmöglich!

Diese öffentlich beworbene Demütigung und Vorführung der Elefanten und deren Erhebung zum Showevent, ist eine Förderung von Unterdrückung und Gewalt und eine Art der Propaganda, die Tatsachen leugnet und verdreht. Es ist eine Täuschung für alle, die es nicht besser wissen, begleitet durch Verharmlosung und Lügen.

Während weltweit Elefanten nach und nach in Show- und Zirkusveranstaltungen verboten werden, setzen die VeranstalterInnen des Opernballs dennoch auf diese antiquierte und auf Tierquälerei basierende Form der Unterhaltung. Dabei werden TeilnehmerInnen und BesucherInnen bewusst einem hohen Risiko ausgesetzt. Jedes Jahr töten und verletzen Elefanten in Gefangenschaft zahlreiche Menschen. Seit 1980 wurden in Zirkussen mindestens 52 Personen nachweislich von Elefanten getötet und etwa 145 Personen teilweise schwer verletzt (1).
Sonni Frankello selbst ist für sein rücksichtsloses Verhalten gegenüber Elefanten bekannt: Anfang 2012 ließ er seine Tiere über 20 Stunden auf einem Transporter stehen. 2011 bereiste er mit seinen Elefanten für eine Promotion-Tour zehn Innenstädte in zehn Tagen. 2006 wurde ein Auftritt bei einem Techno-Konzert aus Tierschutzgründen abgesagt.

Einen Aufruf zu Blockaden gegen die Zurschaustellung von Tieren gibt es auf „Linksunten“ (1). Darin wird aufgerufen alle Anfahrtswege nicht nur mit Sitzblockaden unpassierbar zu machen. Denn egal ob Nazidemo oder Tierqualparade, beides gehört blockiert.

Diese mittelalterlichen Methoden im Umgang mit den Tieren, ob in Zirkus, Zoo oder bei öffentlichen Veranstaltungen gehören abgeschafft! Gefangenschaft, Schmerzen, Strafe und permanente Bevormundung als Folge von Wildfängen und Tierdressuren sind nicht akzeptabel!
Die Elefanten gehören zurück nach Afrika und dem „Dompteur“ Sonni Frankello die Berufserlaubnis entzogen!

(1) Elefanten-Schutz Europa e.V.:
http://www.european-elephant-group.com/hintergrund_unfall.htm
(2) https://linksunten.indymedia.org/de/node/77490