Veganer Soli-Brunch und Vortrag

Sonntag, 6. April | Essen ab 11 Uhr, Vortrag ab ca. 13 Uhr | AZ Conni, Rudolf-Leonhard-Str. 39

Im Anschluss wird die brasilianische Biologin und NGO-Tierbefreiungsaktivistin Nathalia Cury uns einen Überblick über Tierbefreiungsbewegung in Brasilien geben.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Filmvorführung „Live and let live“ mit Diskussionsrunde

Donnerstag, 20. März | 18 Uhr | JohannStadthalle | Holbeinstraße 68, 01307 Dresden

„Live and let live“ ist ein Dokumentarfilm über unser Verhältnis zu Tieren, die Geschichte des Veganismus und die ethischen, ökologischen und gesundheitlichen Hintergründe, die Menschen dazu bewegen, vegan zu leben.

Eintritt frei, Spenden erbeten

TIERBEFREIUNG – Sammelband

Ein Sammelband mit Beiträgen zu Profil, Strategien und Methoden der Tierrechtsbewegung.

Der TIERBEFREIUNG Sammelband vereint Beiträge, die im Verlauf der letzten zehn Jahre in Tierrechtsmagazin TIERBEFREIUNG erschienen sind. Einige Artikel haben Diskussionen in der Bewegung angeregt oder beeinflusst, andere wiederum repräsentieren typische Positionen. Wer das Buch durchstöbert, wird also nicht nur anerkannte Punkte finden, die Konsens in der Bewegung sind, sondern kann sich auch ein Bild von der Vielseitigkeit sowie den Meinungsverschiedenheiten einer diskursorientierten sozialen Bewegung machen. Die Herausgeber*innen verfolgen mit diesem Band das Anliegen, bisherige Diskurse zu dokumentieren und eine offene Debattenkultur in dieser lebendigen Graswurzelbewegung zu stärken.

Die TIERBEFREIUNG – das aktuelle Tierrechtsmagazin gibt es seit 1993. Zu Beginn als „Tierbefreiung aktuell“ herausgegeben, ist die Zeitschrift ein wichtiges Medium der Tierrechtsbewegung geworden. Neben den bewegungsinternen Diskursen, die in dem Sammelband zu verfolgen sind, findet ihr dort auch Ankündigungen, Artikel, Buchbesprechungen und Interviews. Das Magazin könnt ihr abonnieren, aber auch bspw. über den roots of compassion Shop beziehen.

Dieser Band ist der erste in der neuen Schriftenreihe von die tierbefreier e. V. Die gesamten Einnahmen aus diesem und den folgenden Bänden fließen in die Vereinskasse und werden zur Förderung von Tierrechtsprojekten verwendet.

Hier kannst du dir das Buch bestellen

Protestaktion gegen den Pelzverkauf in der Dresdner Innenstadt

Samstag, 8. Februar | 14 bis 18 Uhr | Treffpunkt: Altmarkt-Galerie

Am 7. Februar rufen die Offensive gegen die Pelzindustrie (OGPI) und die tierbefreier e.V. zum Aktionstag gegen den Pelzverkauf bei BOGNER auf. Da es in Dresden keine BOGNER-Filiale gibt, und wir trotzdem ein Zeichen gegen den Verkauf von Pelz setzen möchten, demonstrieren wir am 8. Februar von 14 bis 18 Uhr in der Dresdner Innenstadt und würden uns sehr über Unterstützung freuen.

Der Hintergrund:
Zum 18. Mal wurde der Winter- und Sportbekleidungshersteller BOGNER ausgewählt die deutschen Sportler_innen für die Winterolympiade auszustatten. Zum 18. Mal wird das Unternehmen dabei Pelz als harmloses und schickes Modeaccessoire in Form von Pelzbesätzen und ähnlichem präsentieren. Denn BOGNER gehört zu den letzten Unternehmen aus Deutschland, die noch immer am blutigen Handel mit Pelzen festhalten – und dies obwohl das Unternehmen von der OGPI bereits ausführlich über die grausamen Hintergründe des Pelzhandels aufgeklärt wurde und auch schon mehrmals Ziel von Anti-Pelz Protesten war.

Die Kundgebung beginnt 14 Uhr direkt vor dem Eingang der Altmarktgalerie am Herbert-Wehner-Platz und wird ab 16 Uhr in der Schloßstraße Ecke Wilsdruffer Straße vor Silbermann fortgeführt, einem Geschäft, das Pelz verkauft. Demonstriert wird mit Flyern, Transparent, Redebeitrag und einer kleinen Kunstblutaktion. Der Protest wurde bei der Versammlungsbehörde angezeigt.

Hier geht’s zur Facebook-Veranstaltung.

Brunch und Vortrag

Am 2. Februar 2014 wird der erste von uns organisierte Soli-Brunch in diesem Jahr stattfinden. Im Anschluss wird es ein Referat mit anschließender Diskussion geben. Los geht’s wie immer 11 Uhr im AZ Conni in der Rudolf-Leonhard-Straße 39 im Hechtviertel.

Vortrag: Eine historische Spurensuche zwischen Tierschutz und Antisemitismus

„Hitler war auch Vegetarier“ oder „Die Nazis haben das erste umfassen­de Tierschutzgesetz gemacht“ – wer kennt nicht die üblichen Floskeln zur Abwertung der Tierrechts-​/befreiungsbewegung. Gibt es einen his­torischen Hintergrund für diese losen Behauptungen und wie können sie analysiert und dekonstruiert werden?

Gemeinsam werden wir auf eine Spurensuche durch die Geschichte zwi­schen 1933 und 1945 gehen. Zu Beginn werden wir Personen und Organisationen betrachten die während der NS-Zeit (und teilweise davor) Tierschutz betrieben haben oder sich der vegetarischen Bewegung zu ordneten. Dies wird an den Beispielen der Obstbau Kolonie Eden (in Oranienburg) und dem „Vater des 1. Tierschutzgesetztes“ Karl Craemer getan. Im zweiten Teil werden wir uns den möglichen Hintergründen für Tier­schutz im „Dritten Reich“ widmen. War dieser Teil der NS-​Ideologie oder konnte er als Instrument für andere Zwecke gebraucht werden?

Der letzte Teil des Referates beschäftigt sich mit Unterwanderungsversuchen der ‚neuen Rechten‘ in Tierschutz-/ Tierrechtsgruppen.

Im Anschluss an das Referat besteht die Möglichkeit zu einer offenen Diskussion.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Der Referent ist aktiv beim tierbefreier e.V. und beim AK greenhouse education der Grünen Toleranz.